Von den politischen will ich gar nichts sagen. Der Mann hat im Kriege geradezu furchtbare Monstrositäten an Siegesgewißheit von sich gegeben – so die typische Bierbankseligkeit des Hurras, die zu gar nichts verpflichtete, bei der schon das Mitbrüllen genügte. Und wenn er heute politisch wird, dann sei Gott davor. Nicht, weil mir die Richtung nicht paßt – sondern weil die Texte verlogen sind.
Kurt Tucholsky, 1921
Kriegs- und Nachkriegsjahre: Aufnahmen von 1914 – 1920
Berlin, 22. Mai 1914 (Franz Hampe)
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Michel, sei stolz!
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Kinder, Kinder, sorgt für Kinder!
Keine Aufnahme verfügbar.
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Aus Dankbarkeit
Keine Aufnahme verfügbar.
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… sagt Deutschland
Keine Aufnahme verfügbar.
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's wird ja langweilig mit der Zeit
Berlin, Januar 1915 (Franz Hampe)
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Die vier Patienten
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Nein, was hab'n wir bloß für'n Schaden durch den Krieg
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Kriegsgeschichte 1914 – Potpourri
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Das ist der Leutnant
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Kriegs-Schnadahüpferl
Keine Aufnahme verfügbar.
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Genau wie 1870
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… sagt Deutschland
Keine Aufnahme verfügbar.
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Mein Lorbeerkranz
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Das dank ich dir mein lieber, guter Feind
Keine Aufnahme verfügbar.
Berlin, Oktober 1915 (Franz Hampe)
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Vor dem eisernen Hindenburg – Potpourri
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Nur Geduld
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Da war noch Frieden in Berlin
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Kolossal!
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's ist Krieg!
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Die Liebesgabenkiste
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Ein Traum!
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Sei gescheit!
Berlin, August 1916 (Franz Hampe)
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Ballade von der Marmelade
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Mutter Erde
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Uns kann keiner
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Wenn's heute heißt, der Krieg ist aus
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Unsere Kriegsfrauen
Berlin, November 1916 (Franz Hampe)
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John Bulls Friedenswünsche
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Zeitgemäße Antworten
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Die sechs feindlichen Zecher
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Das sind die Richtigen, die hab' ich gern!
Berlin, 1917/18 (Franz Hampe)
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Grossmutters Friedensmärchen
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Ick wundere mir über jarnischt mehr – 1. Fassung
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Wenn im Winter mal dein Stübchen nicht recht warm wird
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Gehn se blos nicht nach Berlin
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Nach dem Krieg
Berlin, August 1919
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Der kranke Michel
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Der weiß nicht, daß Krieg war
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Schilder-Couplet
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Er stand nach Tabak, sie stand nach Butter
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Der Kriegsgewinnler
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Laß' sie hungern!
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Der Lorbeerkranz der Tiere
Berlin/Homokord, Oktober 1916
Aus der Kriegsrevue „Der Zug nach dem Balkan“, die am 1. Juni 1916 im Palast-Theater am Zoo Premiere feierte – in den Hauptrollen Käthe Dorsch, Otto Reutter und Anna Müller-Lincke. Text: Otto Reutter, Musik: Paul Lincke. Hier zwei im Oktober 1916 auf Homokord aufgenommene Titel:
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Aus „Der Zug nach dem Balkan“ – Titel 1
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Aus „Der Zug nach dem Balkan“ – Titel 2
Die Aufnahmen stammen alle von Schellackplatten ohne Urheberrecht. Das Recht an der Aufnahme erlischt 50 Jahre nach dem ersten Erscheinen (§ Urheberrechtsgesetz)!